Fragen/Antworten

Was ist ein Hackday? Was muss ich können, um mitzumachen? Und wer seid ihr überhaupt? Antworten für Teilnehmer und Eltern auf diese und andere Fragen gibt es hier.

Falls ihr weitere Fragen habt, stellt sie bitte im Pad. Wir antworten dann für alle sichtbar. :)

Was ist ein Hackday?

Ein Hackday ist eine Veranstaltung für Programmierer, Designer oder Künstler, bei der es darum geht, Ideen für Software-Projekte gemeinsam in die Tat umzusetzen. Meistens arbeiten mehrere Teilnehmer zusammen an einem Projekt. Am Ende des Hackdays werden alle Projekte vorgestellt.

Was muss ich können, um bei Jugend hackt teilzunehmen?

Wir freuen uns über alle 12- bis 18-Jährigen, die schon einmal Programmiercode geschrieben haben – egal, ob ihr gerade erst HTML lernt oder schon komplizierte Python-Algorithmen baut.

Muss man aus Berlin kommen, um teilzunehmen?

Nein, wir freuen uns über Haecksen und Hacker aus ganz Deutschland! Dank unseres Sponsors IJAB können wir euch sogar die Kosten eurer Reise zurückzahlen.

Wie ist das mit den Fahrtkosten?

Da die Zahl der Anmeldungen durch die Decke geht, können wir die Fahrtkostenerstattung finanziell nur stemmen, wenn ihr umsichtig bucht. Bitte kauft die günstigsten verfügbaren Tickets! Prüft auch unbedingt die Fernbus-Verbindungen. Nach dem Hochwasser sind einige Bahnstrecken in den nächsten Monaten sowieso nur eingeschränkt nutzbar.

Empfehlungen zur Anreise mit der Bahn:

- setzt eure Bahncard ein bzw. kauft für 10 Euro eine Jugend-Bahncard (Erstattung durch uns, wenn die Benutzung der Bahncard mind. 10 Euro einspart)

Sparpreis-Angebote mit Zugbindung

Findet euch via IRC (Freenode Channel #jugendhackt), Twitter oder Facebook zusammen und bucht Gruppentickets (die Option gibt’s auch bei Fernbussen). Das hat den tollen Nebeneffekt, dass ihr euch schon auf der Fahrt kennenlernen und gemeinsam Projektideen für Jugend hackt entwickeln könnt… :)

- Gruppentickets
- Quer-durchs-Land-Ticket (Hinfahrt)
- Schönes-Wochenende-Ticket (Rückfahrt)

Wenn ihr zusammen mit euren Eltern mit dem Auto anreist, erstatten wir euch für Hin- und Rückfahrt insgesamt maximal 130 Euro (20 Cent pro Kilometer). Bitte stellt auch hier sicher, dass das Auto voll ist!

Für die Fahrtkostenerstattung brauchen wir unbedingt eure Originalbelege. Zusammen mit einem Formular, das ihr bei Jugend hackt ausfüllt, leitet das dann die Rückerstattung in die Wege.

Wie ist das mit der Übernachtung?

Kein Camp ohne Übernachtung! Im Jugendhaus Königstadt gibt es viele verschiedene Räume und Platz genug für all eure Isomatten. Ob ihr dann schlaft oder erstmal heimlich unter der Bettdecke weiter codet, ist euch überlassen… Für wen die Isomatte auswelchenGründenauchimmer nicht geht, der kann z.B. im Hostel Pfefferbett (direkt um die Ecke) schlafen. Die Kosten hierfür müsst ihr allerdings selbst tragen.

Wo melde ich mich an?

Die Anmeldung läuft über die Seite unseren Kooperationspartners Young Rewired State. Die Daten landen aber bei uns. Falls ihr Fragen zur Anmeldung habt, könnt ihr uns jederzeit kontaktieren.

Was sind offene Daten?

Offene Daten (auf Englisch: Open Data) sind Datensätze, die vom Staat oder der Regierung (z.B. das Ordnungsamt oder das Bildungsministerium) erhoben werden und für jeden Menschen und jede Maschine kostenlos zur Verfügung stehen. Eine gute Einführung in das Thema „Open Data“ gibt es von Julia und Stefan von der Open Knowledge Foundation Deutschland. Hier findet ihr zudem die Definition von „offen“, wie wir es verstehen.

Muss ich mit den offenen Daten der Stadt Berlin arbeiten?

Nein, denn auch andere Städte und Gemeinden haben offene Daten. Einiges davon findet ihr auf dem Datenportal der Bundesregierung. Falls nichts dabei ist, was euch interessiert, fragt doch selbst bei eurer Stadt-/Gemeindeverwaltung nach, ob sie euch eure Wunschdaten zur Verfügung stellen! Nichts anderes machen wir bei der Stadt Berlin, um euch bei Jugend hackt mit spannenden Datensätzen aus den Bereichen Schule/Bildung und Freizeit/Umwelt zu versorgen.

Wer oder was ist die Open Knowledge Foundation Deutschland?

Die Open Knowledge Foundation Deutschland setzt sich dafür ein, dass alle Menschen in Deutschland ihre Bürgerrechte auch online wahrnehmen können. Wir sind eine gemeinnütziger Verein, der sich für frei zugängliches Wissen einsetzt. Unsere Projekte haben das Ziel, eine Infrastruktur im Netz aufzubauen, die Bürgerinnen, Journalisten und andere Vereine in die Lage versetzt, ihr Recht auf Information, Transparenz und Beteiligung wahrzunehmen und einzufordern. Mehr über uns könnt ihr hier lesen.

Hat Jugend hackt etwas mit „Jugend forscht“ oder anderen staatlich geförderten Wettbewerben zu tun?

Nein – auch wenn unser Name ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung des Bundesbildungsministeriums ist, das naturwissenschaftliche Talente fördert, aber die Software-Talente leider etwas vernachlässigt… Wir sind eine vom Staat unabhängige Organisation, dementsprechend ist Jugend hackt auch unabhängig.

Wie ist das mit der Aufsichtspflicht/Betreuung?

Gemeinsam mit dem erfahrenen und pädagogisch geschulten Team des Jugendhauses Königstadt kümmern wir uns um die Betreuung aller Minderjährigen. So werden wir zum Beispiel gerade bei den jüngeren Teilnehmern dafür Sorge tragen, dass sie nachts Schlaf bekommen. Alle Teilnehmer müssen zudem ein Schreiben der Eltern mitbringen, das das Erziehungsrecht für das Wochenende auf uns überträgt.

Muss ich als Elternteil die ganze Zeit dabei sein?

Wir freuen uns darüber, wenn Sie ihr Tochter/ihren Sohn zu „Jugend hackt“ begleiten. Vielleicht kombinieren Sie die Teilnahme mit einem Wochenendaufenthalt in Berlin? Besonders für die Projektpräsentationen und die abschließende Preisverleihung am Sonntag Nachmittag freuen wir uns über regen Besuch.